Psychotherapie

                                                                     Mag. STEINBAUER CLAUDIA

Was ist Klinische- und Gesundheitspsychologie?



Die Klinische- und Gesundheitspsychologie umfasst die Untersuchung, die Auslegung der Ergebnisse, die Änderung und die Vorhersage vom Erleben und Verhalten des Menschen - mit Hilfe von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden. Weiter umfasst sie die klinische-psychologische Diagnostik in Bezug auf die Leistungsfähigkeit, auf Verhaltensstörungen, Verhaltensänderungen und Leidenszuständen des Menschen. Daraus ergibt sich danach die psychologische Behandlung.   



Was ist Psychotherapie?



Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren im Gesundheitsbereich für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder psychosomatisch verursachten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen. Sie besteht gleichberechtigt neben anderen Heilverfahren, wie zum Beispiel der medizinischen oder der klinisch-psychologischen Behandlung. Die Ausübung der Psychotherapie ist durch das österreichische Psychotherapiegesetzt geregelt. Im Zentrum stehen das Gespräch und der Austausch zwischen PsychotherapeutIn und PatientIn. Je nach psychotherapeutischer Methode kann dieser Austausch durch Übungen und andere Interventionen unterstützt und gefördert werden.



Warum Psychotherapie?


  

Die Psychotherapie kann heilend, lindernd, gesundheitsfördernd, vorbeugend oder persönlichkeitsentwickelnd wirken. Wesentlich dabei sind die therapeutische Beziehung, einfühlendes Verstehen, emotionale Anteilnahme und Stütze durch den Psychotherapeuten.



Wann Psychotherapie?



.     bei psychischen Störungen oder psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen aller Altersgruppen:                     

      Persönlichkeitsstörungen, Depressionen, posttraumatischen Stresszuständen, Suchtprobleme, Verhaltensstörungen,

          Sexualstörungen, Schulversagen, Ängsten (Phobien, Panikattacken), Lernstörungen, Dissozialität, Ablösungs-,
          Trennungs- und Verlustproblematiken und die Folgen.

    .     bei Störungen und Erkrankungen infolge allgemeiner Lebens- bzw. Veränderungskrisen, in denen die PatientIn
         das Gefühl hat, damit alleine nicht mehr zurechtzukommen.

    .     für die Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden.

    .     unterstützend bei einer medikamentösen Behandlung.